Da sich immer wieder Lücken in verschiedensten Branchen auftun, gründeten die damalige Landesvereinigung der hamburgischen Unternehmensverbände, der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Arbeitsagentur 1990 die KWB. Diese hat das übergeordnete Ziel, präventive Qualifizierungskonzepte für Unternehmen sowie Beschäftigte der Region zu entwickeln und umzusetzen. Die KWB macht die vielen unerkannten Potenziale auf dem Arbeitsmarkt sichtbar und fördert durch vorausschauende Qualifizierung ihren Einsatz in der Wirtschaft. Sie verfolgt das Ziel, den Fachkräftebedarf durch die Ausschöpfung und Verbesserung vorhandener Ressourcen langfristig zu decken und demografischen Veränderungen entgegenzuwirken. Hierbei legt die KWB ihren Fokus auf besondere Zielgruppen, wie zum Beispiel Jugendliche mit Migrationshintergrund, Berufsrückkehrer/-innen, ältere Beschäftigte sowie Arbeitsuchende mit Qualifizierungsbedarf. Der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für lebenslanges Lernen steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Entwicklung clusterorientierter Qualifizierungsmodelle, beispielsweise in den Bereichen Logistik oder Medien und IT.